In Deutschland gibt es verschiedene Arten von Insolvenzen. Die wichtigsten und bekanntesten sind die

  • Regelinsolvenz

und

  • Verbraucherinsolvenz

Wie der Name Regelinsolvenz schon sagt, ist dieses der Normalfall einer Insolvenz. Früher nannte man es Konkurs. Dabei handelt es sich um eine Unternehmensinsolvenz. Mit einer solchen Insolvenz, soll versucht werden, eine Sanierung des Unternehmens zu erreichen.

Die Regelinsolvenz ist aber nicht nur für Unternehmen gedacht. Auch Selbstständige und ehemals Selbstständige, die mehr als 20 Gläubiger oder Verbindlichkeiten aus Sozialversicherungsbeiträgen haben, können den Weg der Regelinsolvenz gehen.

Was umgangssprachlich als Privatinsolvenz bezeichnet wird, heißt richtig Verbraucherinsolvenz. Diese Insolvenz form richtet sich an Privatpersonen.

Seit dem 01.01.1999 haben ver- und überschuldete Menschen durch die Verbraucherinsolvenz die Möglichkeit, einen Neustart ohne Schulden zu erreichen. 

Im Gegensatz zu einer Regelinsolvenz, muss bei einer Verbraucherinsolvenz mit allen Gläubigern versucht werden, eine außergerichtliche Schuldenbereinigung zu erreichen. Erst wenn dieser außergerichtliche Schuldenbereinigungsversuch gescheitert ist, kann ein Antrag auf Eröffnung der Verbraucherinsolvenz gestellt werden.

Weitergehende Informationen zu den jeweiligen Insolvenzverfahren erhalten Sie nachfolgend

Regelinsolvenz

Wenn Sie Unternehmer, Selbstständiger oder ehemals Selbstständig sind und mehr als 19 Gläubiger haben, müssen Sie die Regelinsolvenz beantragen. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Verbraucherinsolvenz

Als Privatperson oder als ehemals Selbstständiger mit weniger als 20 Gläubigern, ist die Verbraucherinsolvenz (Privatinsolvenz) für Sie der richtige Weg aus den Schulden. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Nachlassinsolvenz

Die Nachlassinsolvenz ist eine Sonderform der Insolvenz. Weitere Informationen erhalten Sie hier.